Thema: Zukunft von 5G

Aus der Umfrage ging hervor, dass einige Bürgerinnen und Bürger Fragen zu der Zukunft von 5G haben. Von besonderem Interesse war die Relevanz der Technologie für die Zukunft und wie der Ausbau von 5G-Netzen voran geht.

Im Folgenden versuchen wir Ihnen diese Fragen mithilfe der bereitgestellten Informationen der Dialoginitiative Deutschland spricht über 5G (gegründet von der Bundesregierung), zu beantworten. Des Weiteren stellen wir Quellen zur eigenständigen Recherche bereit.

1. Wie relevant ist die 5G-Technologie für die Zukunft?

Der Bedarf an mobilen Datendiensten steigt aktuell jährlich um etwa 40 % und wird weiter wachsen. Dieser Bedarf kann zukünftig nur durch leistungsfähige Mobilfunktechnik wie 5G gedeckt werden. Mit 5G, also der fünften Mobilfunkgeneration, werden Daten schneller, zuverlässiger und energieeffizienter übertragen als mit bisher genutzten 4G (LTE)-Technologie. Mit einer zwanzigfach höheren Geschwindigkeit ermöglicht 5G eine Datenübertragung in Echtzeit.

Die 5G-Mobilfunktechnologie eröffnet zusätzlich ganz neue Anwendungsfelder für die Wirtschaft und Industrie, aber auch für Verbraucherinnen und Verbraucher z. B. im Bereich Industrie 4.0, Internet der Dinge, eHealth oder Landwirtschaft. Intelligente Mobilitäts-, Logistik- und Energieversorgungssysteme, autonomes Fahren – das alles kann durch den neuen 5G-Mobilfunkstandard möglich werden.

Quelle: Flyer “Mobilfunk und 5G” , herausgegeben vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg; zu finden auf der Website Deutschland spricht über 5G

2. Wie geht es mit der 5G-Technologie vorwärts?

Am 12. Juni 2019 begann ein neues Kapitel im deutschen Mobilfunk. Die Bundesnetzagentur schloss die Auktion für die 5G-Frequenzen. Die Mobilfunknetzbetreiber konnten planen und starteten kurz darauf den Ausbau.
Parallel zum Aufbau der 5G-Netze verbessert sich auch die 4G-Versorgung im Land zusehends. Das alte 3G-Netz verschwindet nach und nach, um Platz für Neues zu machen. 5G wird vielerorts nachgerüstet.

Jetzt sind die Netzbetreiber am Zug. Planung und Aufbau liegen grundsätzlich in ihrer Verantwortung. Sie wählen die Standorte für Mobilfunkmasten auf Basis ihrer Funknetz- und Versorgungsplanung. Wo gebaut wird, entscheiden die örtliche Topographie und die Nachfrage nach Telefon- und Datenverbindungen. Gleichzeitig verpflichten sich die Netzbetreiber bereits seit 2001, den Netzaufbau eng mit den Kommunen abzustimmen. Für 5G entsteht keine komplett neue Infrastruktur. Vielerorts kann die 5G-Technik an bereits bestehenden 4G-Standorten oder auf öffentlichen Infrastrukturen nachgerüstet werden.

Quelle: Broschüre “Verständlich erklärt: Was Sie über Mobilfunk und 5G wissen sollten” , herausgegeben vom Dialogbüro Deutschland spricht über 5G

3. Wie zukunftsträchtig ist die 5G-Technologie?

Eine Zukunft ohne leistungsstarkes und schnelles Internet ist für viele Menschen nicht mehr vorstellbar. Schon heute werden viele digitale Lösungen für Bereiche wie Medizin, Arbeit oder Sozialleben genutzt, was unter Anderem durch die Covid-19 Pandemie nochmal verstärkt wurde. Der Anteil derer, die im Home Office arbeiten, ist seit Beginn der Pandemie laut Statista um ca. 20 % gestiegen und gehört für viele mittlerweile zum Arbeitsalltag. Auch die Europäische Union zieht mit und sieht die Vorteile von 5G: 25 von 27 Mitgliedsstaaten nutzen 5G-Dienste.

5G ist nicht nur praktisch, sondern auch ein in Zukunft immer wichtig werdender Wirtschaftsfaktor. Prognosen besagen, dass mit der 5G-Netzwerktechnik im Jahr 2022 ein Umsatz von 23,25 Milliarden US-Dollar (ca. 21,76 Milliarden Euro) generiert werden wird. Auch das europäische Bruttoinlandsprodukt profitiert von 5G: Hochrechnungen zufolge soll das durch 5G entstandene Wachstum bis 2025 bis zu 1 Billionen Euro erreichen.

Quelle: Website des Dialogbüros Deutschland spricht über 5G

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